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Kirchenbüro
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Liebe Gemeinde, in der derzeitigen Lage möchten viele von Ihnen keine Gottesdienste besuchen. Daher bieten wir Ihnen an, die Predigt des jeweiligen Gottesdienstes auf dieser Seite zu lesen. 
Bleiben Sie behütet.

 

Gottesdienst am 21. Februar 21, Invokavit
mit Verabschiedung Benjamin Peyk

Orgelvorspiel
Begrüßung
Lied: Die helle Sonn 437, 1+4 (gesungen)
Eingangsgebet (B.Peyk)
Lied: In dir ist Freude 398, 1+2 (gesungen)
PREDIGT
Part 1 zu Psalm 91, 1-2
Musik
Part 2 zu Psalm 91, 3-6
Musik
Part 3 zu Psalm 91, 9-12
Lied: Denn er hat seinen Engeln
Verabschiedung
Votum und Anrede
Entpflichtung“ bzw. Perspektive auf Neues
Gebet und Segen
Lied: Ach, bleib 347, 1+3 gelesen +4 gesungen
Abkündigungen
Fürbitten – Vaterunser – Segen
Orgelnachspiel

Predigt - 21. 02. 21 - Invokavit – Psalm 91 i.A

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen

Liebe Gemeinde,

Gottvertrauen – ein Wort, dass ich sehr liebe.

Gottvertrauen – das klingt für mich nach:

Egal, was kommt, und wenn die Welt um mich zusammenbricht, mich kann nichts erschüttern, mich kann nichts verwirren, mich kann nichts ängstigen.

Ich habe ja Gottvertrauen! ///

Ja, schön wäre es schon, liebe Gemeinde. So manches Mal wünschte ich, dass ich ein solches Vertrauen hätte, grade in diesen Zeiten, die so anders sind und unser Leben prägen und beschweren:

Gottvertrauen!

Keine Sorge könnte meine Seele überschatten, keine Furcht mir die Luft zum Atmen nehmen, keine Last mich niederdrücken.

Ein Fundament, das meinen Füßen festen Halt gibt. Gottvertrauen – und ich könnte aus vollem Herzen mitbeten, so wie es im Psalm 91 steht:

1 Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, 
2 der spricht zu dem Herrn: / Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.

Musik

Gottvertrauen?
Ja, schön wäre es, liebe Gemeinde.
Doch ich kann wahrhaftig nicht sagen, dass Sorgen, Furcht und Lasten einen Bogen um mich schlagen.
Sie haben oft – allzu oft - freien Zugang zu meiner Seele.
Anscheinend… – habe ich gar kein Gottvertrauen?

Doch bevor ich mich betrübt abwende, weil das alles ja so unerreichbar ist, dieses hohe und hehre und ein wenig übermenschliche Gottvertrauen,  da lese ich ein wenig weiter im Psalm und spüre:

Dieses Vertrauen ist ein Weg,
der will immer wieder neu begangen werden.
Ein Weg mit unerwarteten Umwegen, mit Dornenstrecken und Pfaden im Nebel.
Mit zögerndem Schritt und tastenden Füßen.

Das Gottvertrauen aus dem Psalm behält die Gefahr im Blick, und die Sorgen, und den Schrecken.
Sie sind ja da!

Ich lese weiter:

3 Denn er errettet dich vom Strick des Jägers und von der verderblichen Pest.

4 Er wird dich mit seinen Fittichen decken, / und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln. Seine Wahrheit ist Schirm und Schild,

5 dass du nicht erschrecken musst vor dem Grauen der Nacht, vor dem Pfeil, der des Tages fliegt,

6 vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag Verderben bringt.

Musik

Gottvertrauen – und ich ahne es:

Das ist nichts, das ich habe, fest in meiner Hand,  was mein wäre und mir zur Verfügung stünde.

Gottvertrauen ist Geschenk.
Ich kann und muss es nicht aus eigener Kraft und Zuversicht erschaffen.

Das ist es ja grade – Gott-Vertrauen bedeutet doch,  dass ich auf Gott vertraue und nicht auf mich selbst.
Oder - wenn auf mich selbst, dann weil ich weiß:
Da gibt es jemanden, der stützt und hält mich, selbst wenn ich fürchte, ich falle ins Bodenlose.


So gesehen, ist mein suchendes, tastenden Gottvertrauen viel stärker als das, was ich als „MEINS“ zu besitzen meine. Es speist sich ja aus einer Kraft, die größer ist als ich es bin; die unendlich ist und mir immer wieder neu zugesagt wird.

Im Abschied und im Neuanfang, in Freude und Sorge, im Gelingen und Scheitern – Gottvertrauen.
Was auch kommt: Gott vertrauen.
Im Psalm steht es in wunderbaren Bildern ausgedrückt:

9 Denn der Herr ist deine Zuversicht, der Höchste ist deine Zuflucht.

10 Es wird dir kein Übel begegnen, und keine Plage wird sich deinem Hause nahen.

11 Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen,

12 dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.

Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle unsere Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herren. Amen

Musik Mendelssohn: Denn er hat seinen Engeln befohlen…

 

Die nächsten Termine

Herrnhuter Losung:

Siehe: Der die Berge gemacht und den Wind geschaffen hat, der dem Menschen sagt, was er im Sinne hat ? er heißt »HERR, Gott Zebaoth«.
Jesus betet: Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt. Nun wissen sie, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir kommt.